INCI und Kosmetik -
Sich im Dschungel der Inhaltsstoffe zurechtfinden

Aus welchen Inhaltsstoffen besteht die teure Anti-Falten-Creme? Und was steckt im Shampoo, das dem Haar seidigen Glanz verspricht?
Das Wissen um die Inhaltstoffe der Kosmetikprodukte, wird für den bewussten Verbraucher immer mehr zum Muss - und nicht nur dem eigenen Wohl, sondern auch dem unseres Planeten zuliebe - um der Haut Gutes zu tun und um Substanzen zu vermeiden, die unsere Umwelt belasten.

Über Qualität und Wirkung eines Pflegeproduktes sollten die INCI-Angaben wertvolle Hinweise liefern. Denn INCI steht für International Nomenclature of Cosmetic Ingredients - demnach müssen alle Inhaltsstoffe nach ihrer Konzentration in abnehmender Reihenfolge auf der Verpackung angegeben sein, selbst jene die nur 1% des Inhalts ausmachen.
Doch wie kann man aus diesem Fachchinesisch schlau werden?

Hier, eine kleine Orientierungshilfe
Pflanzliche Inhaltstoffe werden mit ihrem botanischen Namen in Latein angeführt. Während Substanzen, die chemische Prozesse durchlaufen die englische Bezeichnung tragen. Was aber keineswegs bedeutet, dass es sich dabei um künstliche Stoffe handelt die im Labor erzeugt werden – ganz im Gegenteil! Pflanzliche Rohstoffe werden chemisch verarbeitet, damit sie von der Haut besser aufgenommen werden und ihre Wirkung effektiver entfalten. Dies geschieht beispielsweise durch die Extraktion des Wirkstoffs aus der Pflanze. Dem Pflanzennamen folgt in der Regel die englische Bezeichnung für den verwendeten Pflanzenteil sowie für die Art der Zubereitung. Somit steht aloe barbadensis leaf juice für den Saft der Aloe Vera.

Emulgatoren & Co. - auch Bio-Kosmetik kommt ohne sie nicht aus
Da ein Kosmetikprodukt nicht nur aus "isolierten" Rohstoffen zusammengesetzt sein kann, braucht es Substanzen, die in der Lage sind unterschiedlichen Inhaltsstoffe miteinander zu binden, eine hautfreundliche Textur zu kreieren sowie für eine lange Haltbarkeit zu sorgen. So gelingt es beispielsweise durch Emulgatoren inkompatible Stoffe wie Wasser und Öl zu mixen, durch Konservierungsstoffe das Wachstum von Mikroben zu verhindern, durch Fettstoffe einer Creme Konsistenz und Geschmeidigkeit zu verleihen. Hochwertige Naturkosmetik setzt ausschließlich auf naturbasierte Hilfsstoffe, wie beispielsweise Öle und Fette aus Samen, Blütenwasser und Wachse. Aber auch A, C und E Vitamine, Protein -und Kollagen-Extrakte, sowie Hyaluronsäure gelten als besonders haut -und umweltfreundlich. In konventionellen Produkten hingegen stecken allzu oft chemische Zusätze, wie Parabene, Paraffine und Silikone. Diese stehen im Verdacht die Umwelt stark zu belasten und darüber hinaus Allergien und Hautreizungen auszulösen.

Mit unserer ADLER SPA Aktiv Kosmetik sind Sie auf der sicheren Seite
Eine Kosmetiklinie, die Ihre GESUNDHEIT an erste Stelle setzt! Unsere Produkte enthalten wertvolle Rohstoffe, die durch modernste Extraktionsverfahren aus den Pflanzen gewonnen und durch Veredelungsprozesse verfeinert werden. Außerdem werden ausschließlich Hilfsstoffe aus dem Pflanzenreich verwendet, da diese eine ausgesprochene Hautfreundlichkeit und Pflegeeigenschaft aufweisen. Als biologische Konservierungsstoffe kommen beispielsweise der unverseifbare Anteil des Olivenöls, das Tropolon (ein Bakterizid aus natürlichen Aromastoffen) und verschiedene Vitamine zum Einsatz. Tenside stammen aus Kokosöl oder anderen ungesättigten Fettsäuren pflanzlichen Ursprungs. Emulgatoren wie Jojoba – Mandel - und Avocado-Öl sowie das hydrolysierte Weizenprotein ermöglich eine optimale Resorbtion; während Extrakte aus nativem Olivenöl und Sojalecithin dafür sorgen, dass sich eine Creme gut verteilen und auftragen lässt.
No-Go’s in herkömmlichen Kosmetikprodukten – wie man sie erkennt!

Begriffe die mit "ben" enden (Methylparaben, Ethylparaben, Propylparaben, etc ...), weisen auf Parabene hin. Diese sollen Allergien auslösen und krebserregend sein.
Auf dem Etikett als Mineral Oil, Paraffinum, Petrolatum, PEG und PPG erkennbare Paraffine werden aus Erdöl gewonnen. Sie schädigen die Barriereschicht der Haut und gelten als umweltbelastend.
Auch Silicone sind künstliche Stoffe die organisch nicht abgebaut werden können. Ihr Name endet häufig mit "Thicon" oder "Oxan" (z. B. Dimethicon, Amodimethicon, Cyclopentasiloxan).
SLES oder SLS sind schaumerzeugende, schwer abbaubare Tenside. Sie werden vor allem in Reinigungsprodukten eingesetzt.
Darüber hinaus sollten Konservierungsstoffe, die folgende Bezeichnungen tragen vermieden werden: Triclosan, Imidazolidinyl-Harnstoff, , Methylisothiazolinon, Methylchlorisothiazolinon, DMDM-Hydantoin und Akronyme wie EDTA, MEA, TEA, MIPA.

Elena Suman, ADLER Spa Resort Thermae

 

 
 
 
21.11.2018
Hotel Adler Resort
 
 

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